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Alter
35 Jahre
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Organisation
PlastMNK -
Rolle in der Organisation
Plast-Schüler
Biografie
Mitglied der Pfadfindergruppe «Siri Vovky» (Graue Wölfe) des 29. Pfadfinderlagers namens Y. Starosolsky in Ternopil. Später gründete er mit seiner Gruppe «Siri Vovky» ein neues Vorbereitungslager namens Ivan Gavdida, wo er als Erzieher tätig war. Außerdem war er Mitglied des MNC und nahm 2002 am ersten Spiel «Hurb-Antonivtsi» teil.
In den Jahren 2013–2014 war er aktiver Teilnehmer der Revolution der Würde, insbesondere als Mitglied der 15. Hundertschaft der Selbstverteidigung des Maidan. Er rettete Menschen und leistete Erste Hilfe während der Massenerschießungen am 20. Februar auf der Instytutska-Straße in Kiew.
Im Frühjahr 2014 trat er als Freiwilliger in das Bataillon «Aidar» der ukrainischen Streitkräfte ein und kämpfte bis Juli 2015 in dessen Reihen.
Mit Beginn der groß angelegten Offensive am 24. Februar trat sein Freund Salo erneut in die Reihen der ukrainischen Streitkräfte ein und verteidigte die Ukraine als Mitglied der 1. separaten Spezialeinheit namens Ivan Bohun. Er starb am 28. Mai 2022 während eines Gefechts mit russischen Besatzern in der Nähe von Popasna in der Oblast Donezk.
Er wurde posthum mit dem Titel «Held der Ukraine» ausgezeichnet und erhielt den Orden «Goldener Stern», den Orden «Für Tapferkeit» III. Grades (2016) und das Eiserne Plast-Kreuz während seiner Beerdigung.
«Derekh war beim ersten Spiel von „Hurb-Antonivtsi” dabei. Ich war damals Beobachter der RVS in der Wolhynischen Hundertschaft, und Vitalij war in der Ternopiler Hundertschaft, die größtenteils aus Plast-Mitgliedern bestand. Er zeichnete sich dadurch aus, dass er das Lager vermint hatte, und als die Wolhynier den Sturm begannen, saß er im Zelt und sprengte mit einem elektrischen Zünder nacheinander die Sprengladungen. Als unsere Leute erschossen wurden und man die Flagge herunterreißen wollte, sprengte er den Mast, schnappte sich die Flagge und floh. Dank ihm konnten die Ternopil-Leute das Spiel fortsetzen und hätten am letzten Tag beinahe gewonnen», erinnert sich Mykola Bigus an Vitaliy Dereh.