Die operative Leiterin von NUMO, Veronika Djakowytsch, nahm an der Eastern Partnership Youth Conference 2026 in Stockholm teil. Die Konferenz brachte Vertreterinnen und Vertreter von Jugendräten, zivilgesellschaftlichen Organisationen, staatlichen Institutionen sowie Jugendaktivistinnen und -aktivisten aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und den Ländern der Östlichen Partnerschaft zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, die Herausforderungen zu diskutieren, vor denen junge Menschen heute stehen, und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln.
Im Mittelpunkt der Konferenz standen Jugendpolitik, bürgerschaftliches Engagement, demokratische Prozesse sowie die Beteiligung junger Menschen an Entscheidungsprozessen. Die Teilnehmenden tauschten Erfahrungen zur Förderung der Jugendbeteiligung aus und diskutierten darüber, wie junge Menschen einen echten Einfluss auf die politische Entscheidungsfindung in ihren Ländern erhalten können.
Ein eigener Diskussionsblock war den aktuellen Herausforderungen des Jugendsektors in den Ländern der Östlichen Partnerschaft gewidmet. Dabei ging es um die Einschränkung des zivilgesellschaftlichen Handlungsspielraums, den zunehmenden Druck auf Jugendorganisationen, die Verbreitung von Desinformation und Hassrede sowie um Sicherheitsherausforderungen, die die Arbeit mit jungen Menschen und ihre Beteiligung am gesellschaftlichen Leben erschweren.
Gleichzeitig konzentrierte sich die Konferenz nicht nur auf Herausforderungen, sondern auch auf mögliche Lösungen. Die Teilnehmenden tauschten bewährte Praxisbeispiele aus, die dazu beitragen, die Beteiligung junger Menschen auch unter schwierigen Bedingungen aufrechtzuerhalten. Zudem diskutierten sie darüber, wie internationale Zusammenarbeit, Partnerschaften und gegenseitige Unterstützung zwischen Organisationen aus der Europäischen Union und den Ländern der Östlichen Partnerschaft den Jugendsektor stärken können.
Für NUMO bot die Teilnahme an der Konferenz die Möglichkeit, die Erfahrungen der Ukraine im Bereich der Jugendpolitik vorzustellen, eigene bewährte Praktiken zu teilen und sich an der internationalen Debatte über die Rolle junger Menschen für demokratischen Wandel zu beteiligen. Solche Veranstaltungen fördern den Aufbau neuer Partnerschaften, den Austausch von Erfahrungen und tragen dazu bei, die Stimme der ukrainischen Jugend auf internationaler Ebene zu stärken.