Vom 21. bis 23. Oktober 2025 fand in Eriwan der regionale Jugendaustausch im Rahmen des Programms EU4Youth: Youth Engagement and Empowerment statt. Die Veranstaltung brachte mehr als 40 Teilnehmer aus Armenien, Georgien, Moldawien und der Ukraine zusammen. Das NUMO-Team beteiligte sich an Diskussionen über Jugendbeteiligung, Inklusion und Möglichkeiten für regionale Zusammenarbeit.
Drei Tage lang präsentierten die Teilnehmer die Ergebnisse von mehr als 35 Jugendinitiativen, tauschten Erfahrungen mit der Umsetzung von Projekten in ihren Ländern aus und diskutierten innovative Ansätze zur Einbeziehung junger Menschen in Entscheidungsprozesse.
Das Programm umfasste:
- interaktive Workshops und Peer-Learning-Sitzungen zur inklusiven Gestaltung der Jugendpolitik;
- einen Besuch der Nationalversammlung Armeniens, wo die Teilnehmer die Ausarbeitung eines neuen Jugendgesetzes diskutierten;
- eine Einführung in die Arbeit der Jugendzentren in Eriwan, Aparan und Dilijan;
- einen Besuch im TUMO Center for Creative Technologies, das das Potenzial von kreativem Lernen und digitalen Kompetenzen für die Entwicklung junger Menschen demonstriert.
Die Vertreterin der NUMO, Sofia Sydorenko, sprach auf dem Panel «Einbeziehung und Beteiligung junger Menschen in den Ländern der Östlichen Partnerschaft: von der Politik zur Praxis». Zusammen mit Referenten aus drei Ländern der Region diskutierte sie wirksame Modelle für den Aufbau eines Dialogs zwischen Jugendlichen und Behörden.
In ihrer Rede betonte sie die Bedeutung von Gleichberechtigung und Partnerschaft:
«Gleichberechtigung ist die Grundlage für eine wirksame Partnerschaft. Ja, Jugendliche sind unbequem, manchmal zu direkt. Wir wollen einfach nicht warten, wir wollen handeln. Wir brauchen nicht viel: Wissen, Möglichkeiten, Vertrauen. Wir müssen uns mit denen an einen Tisch setzen, denen das Thema am Herzen liegt».
Der regionale Jugendaustausch in Eriwan wurde zu einer Plattform für den Aufbau neuer Partnerschaften zwischen Jugendorganisationen aus Armenien, Georgien, Moldawien und der Ukraine. Die Veranstaltung zeigte, dass die Jugendlichen der Region gemeinsame Prioritäten haben: Förderung von Inklusion, Stärkung der Beteiligung an Entscheidungsprozessen und Schaffung neuer Entwicklungsmöglichkeiten.
Der regionale Jugendaustausch in Armenien wurde vom Projekt «EU4Youth IV: Einbindung und Stärkung der Rolle junger Menschen» organisiert, das von der Europäischen Union und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kofinanziert und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) durchgeführt wird.